Dies ist die HTML-Version der Datei http://meisterlampe.net/hausbau/magazin/.
G o o g l e erzeugt beim Web-Durchgang automatische HTML-Versionen von Dokumenten.
Um einen Link oder ein Bookmark zu dieser Seite herzustellen, benutzen Sie bitte die folgende URL: http://www.google.com/search?q=cache:qHm6_cZqHncJ:meisterlampe.net/hausbau/magazin/+hausbau+osterhoff&hl=de&lr=lang_de


Google steht zu den Verfassern dieser Seite in keiner Beziehung.
Diese Suchbegriffe wurden hervorgehoben: hausbau osterhoff 

Page 1
1929
Dies ist die 1929. Kopie der Hausbau.
Diese Kopie wurde einzigartig mithilfe der Hausbau-Engine gestaltet.
Das Individuum in modularer Architektur
A

Page 2
Die Anfänge der Vorfertigung gehen
auf Überlegungen von Walter Gro-
pius, Mies van der Rohe, LeCor-
busier und andere Architekten der
Moderne zurück.
Bereits 1909 verfocht Gropius in
seinem «Programm zur Gründung
einer allgemeinen Hausbau-Gesell-
schaft auf künstlerisch einheitlicher
Grundlage» die Industrialisierung
des Hausbaus und die «Massenher-
stellung von überall verwendbaren
Bauteilen». 1923 propagierte er die
«Typisierung der Bauelemente, um
mit einer Industrialisierung des Bau-
ens zur Lösung der Wohnungsfrage
beizutragen, wobei Gropius die
«Herausbildung von Typen als Zeug-
nis kulturellen Hochstandes einer
Gesellschaft galt».
Er verband also mit industrieller Vor-
fertigung und Typenbildung vor allem
das soziale Anliegen, möglichst
schnell und möglichts viel Wohn-
raum zu schaffen.
Das Individuum in modularer Architektur
Texte zum «Hausbau-Projekt» von johannes p osterhoff
Stand: Sommer 2005
A
a
g
Hausbau 1929

Page 3
666
666
666
666
666
666
666
666

Page 4
Doch bereits 1927 schrieb er: «Bau-
en bedeutet Gestaltung von Lebens-
vorgängen. Die Mehrzahl der Be-
wohner hat gleichartige Lebens-
bedürfnisse. Es liegt daher im Sinne
eines wirtschaftlichen Vorgehens,
diese gleichartigen Massenbedürf-
nisse einheitlich und gleichartig
zu befriedigen.» Im Gegensatz zu
den vielen unter diesem Prinzip der
Gleichartigkeit gebauten Wohn-
ungen, ist diese Publikation durch
eine ausgefeilte Illustrations-Engine
persönlich für Sie gestaltet und
unterstreicht so die Frage der Texte
nach menschlicher Einzigartigkeit in
der von Typisierungen durchzogenen
Architektur.
LeCorbusier vertrat 1922 die An-
sicht: «Alle Menschen haben den
gleichen Organismus mit den glei-
chen Funktionen. Alle Menschen
haben die gleichen Bedürfnisse.»
Anfänglich glaubte Gropius dagegen
noch, es bliebe «kaufmännisch und
technisch möglich, den berechtigten
Wunsch des Publikums nach indi-
vidueller Gestaltung durch die
Kombinationsmöglichkeiten von
variablen Teilen zu befriedigen ohne
das Prinzip der Massenherstellung
zu durchbrechen» und betonte «das
wahre Ziel der Vorfabrikation ist
gewiß nicht die ins Endlose geführte,
blinde Vermehrung eines Haustyps.»
Bitte drucken Sie Ihr einzigartiges Dokuement aus!
Bb@
ys m zWgm N
O

Page 5
Ich träumte mir meine Welt schön.
Die Öffnungen in den Fassaden
wurden zu Türen in weite Welten.
Weitere Welten. Oh, diese eine
Welt! Ja, da war doch diese Welt,
die mit der einen. Diese eine traf ich
damals den ganzen Sommer.
Ich stand inmitten dieser Türen in
fremde Welten auf dem Hof und
schaute zu unserer gemeinsamen
Welt hinauf. Früher ließ ich noch den
Blick über die Fenster schweifen;
doch schon lange nicht mehr. Schon
den ganzen Sommer lebte ich nur
noch für diese eine, unsere Welt. Die
Welt, die auch ihre war. Die Welt
derjenigen, die ich diesen Sommer
immer wieder sah. Und wieder. Sie
stand dort. Und wieder. Nichts um
sie herum. In der Mitte. Von allem.
Oben. Über allem. Sie ließ auch den
Blick nicht mehr schweifen.
«Wie war das genau?» fragte er
nochmals. Er saß mir gegenüber,
den Blick voller Neugier. Doch wie
war das genau, ich erinnerte mich
doch selbst kaum. Wohl zu lange
hatte ich nicht mehr daran gedacht.
Aber an was genau? Soweit ich
mich erinnerte war gar nichts gewe-
sen – wozu mich also erinnern?
Aber da saß er nun, der kleine
Quälgeist, den ich so sehr liebte
Tief oben
und drang in meine Vergangenheit
vor. Wie war das genau – wenn
überhaupt etwas gewesen war.
Wenn überhaupt war es wohl ein
Sommer gewesen. Ja, ein Sommer
und ich war jung gewesen. Jung,
und voller einfacher Freude über den
Sommer. Den Sommer mit seinen
Farben, seinen Gefühlen, seinem
Ausleuchten der Welt und mit mir.
Einem jungen mir, wie ich heute
weiß. Einem, das träumte. Wahr-
scheinlich träumen mußte, weil es
nichts kannte. So träumte ich mich
durch den Tag, erträumte mir die
Welt. Und sie gehörte mir.
Er sagte nichts aber seine Neugier
stand noch im Raum. Er erwartete
wohl etwas.
965
1

Page 6
Aber hatte sie das je getan? Wieder
machte sie diesen Schritt nach vorn,
so daß sie im Fenster stand. Sie
atmete aus. Ihre Fingerspitzen ruhten
wieder wie aufgestellt auf dem Fen-
sterbrett. Dort stand sie, als wolle
sie ihre Welt verlassen. Über das,
was sie sah, einfach hinwegsteigen.
Ich wußte, sie würde nicht bei mir
bleiben, würde wieder diesen Schritt
zurück machen. Wie immer. Wieder
einatmen, ihre Hände anheben, über
den Fensterrahmen streichen.
Und sich gegen unsere Welt ent-
scheiden. Ich tauchte ab, in meine
Welt, fuhr diesmal fort. Diesen Som-
mer würde ich noch zurückkehren.
«Wie war das genau?» fragte er. Er
saß mir gegenüber, den Blick voller
junger Erwartung. «Ich weiß nicht»,
sagte ich langsam und als sein Blick
fragender wurde fügte ich hinzu:
«Ich kann mich nicht mehr erinnern.»
i8T UZ
1
aBbcdefghutzwkjg
JJJJJJ
966

Page 7
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Xx
Bb

Page 8
Alles in Ordnung, beruhigte er sich
wieder. Wieder murmelte einer
etwas von einem Ort. Aber auch
diesmal verstand er nicht was oder
welchen Ort der andere meinte. Ihr
Ort war immer relativ zu dem Mittig-
sten unter ihnen. Der Vorderste
bezog seinen Ort von ihm, auch
die ganz hinten.
Und auch er selbst. An welchem Ort
er sich genau befand, konnte er je-
doch nicht sagen. Er schwamm im-
mer in der Mitte.
Oder zumindest versuchte er das.
Manchmal erhaschte er einen Blick
in die blaue Tiefe. Dann überkam ihn
kalte Furcht, die seinen ganzen
Körper durchzog. Nach diesen Ah-
nungen der dunklen Weite
schwamm er stets für einige Zeit viel
mittiger als sonst. Alle hatten sie
Angst. Alle schwammen sie mittig.
Das war es, was sie zusammenhielt.
Er ging auf sie zu. Sie begrüßten
sich. Mit den Gesten, die sie für sich
geschaffen hatten; die sie von den
anderen unterschieden. Mit den
kühlen Augen, die sie nicht von den
anderen abgrenzten; die aber ihre
Einigkeit ausmachte – Einigkeit darü-
ber, wie ihre Welt war, was in dieser
Welt mit ihnen geschah und was sie
zu tun hatten. Er nam einen kräftigen
Zug, schaute die vielen fernen
Fenster entlang und wartete.
Sie schwammen zusammen dahin.
Alles in Ordnung, beruhigten sie
sich. Einer murmelte etwas von
einem Ort, aber das verstand keiner.
Wie alle anderen wurde er stumm
und bewegte sich mit ihnen,
schwamm mit ihnen in dem Abstand,
der ihnen so vertraut war. War dieser
Abstand geringer oder größer, wur-
den sie unruhig. So waren sie es
gewohnt. Schon so lange sie den-
ken konnten.
Unsere Nachbarn liebten sich heute
schon zum dritten Mal. Zumindest
ließen die steten Schläge gegen die
uns trennende Wand diesen Schluß
zu. Mir war das gleichgültig. Bald
würde auch ich nicht mehr allein sein
und dann würden wir von unserem
Recht rhythmisch gegen die Wand
zu schlagen Gebrauch machen. So
stellten wir Tag für Tag die Ordnung
wieder her.
Und morgen würden wir uns im
Treppenhaus wieder flüchtig grüßen.
Fische
1235126
n
c
B
X
V
Y
1924 1
1924 2
1925 1
1925 2

Page 9
Warum hatte sie die Schere noch in
ihrer Hand? Und warum war Blut
daran? Und warum war es dunkler
und fester als man denkt? Sie warf
die Schere die Treppen hinunter
und hastete ihr hinterher. Sie wußte
daß, das falsch war. Sie würden sie
finden. Aber das machte es wieder
richtig. Sie konnte keinen klaren
Gedanken fassen – wußte nur, daß
es ihr schrecklich leid tat. Sie rannte
weiter die Treppen hinunter, mußte
weg, von hier, von diesem Ort, von
ihm. Sie hatte das nicht gewollt. Die
schwere Türklinke der Haustür in der
Hand hielt sie inne und horchte.
Nichts. Vielleicht öffnete sie deswe-
gen die Tür und rannte auf die dun-
kle Straße zwischen den langen,
hohen Häusern hinaus.
Einer war sich nicht mehr sicher,
ob wirklich alles in Ordnung war.
Er blickte sich erregt um, sein Kör-
per wand sich gegen den Strom
ihrer Vorwärtsbewegung.
Er schwamm etwas nach links. Die
ihn Umgebenden wurden sogleich
unruhig. Er schwamm nach rechts
und dann wieder zurück. Von man-
chen entfernte er sich zu weit, an-
deren kam er zu nah. Sie wurden
ruhelos, sie bewegten sich nicht
mehr vorwärts, sie bewegten sich
um sich selbst.
Stießen sie ihn aus oder verließ er
sie? Er war nicht mehr mit ihnen.
Er war außerhalb, schwamm fort.
Für einen kurzen Augenblick wollten
auch sie nicht mehr mittig schwim-
men, wollten einen Blick auf ihn er-
haschen, wollten sehen, was er
gewagt hatte; manche wollten tun,
was er getan hatte. Und manche ver-
standen nun, was das für ein Ort
sein mochte, von dem einer gespro-
chen hatten.
qeincgezHOc
X
N
C
1926 1
1926 2

Page 10
Er sah kurz aus dem Fenster. Gelb,
Mehr Gelb! Er mußte ihr Tiefe
geben. Mußte sie verständlich
machen. Nicht zu verständlich, aber
voller Faszinierendem. Nicht nur für
ihn selbst – sondern auch für die
Anderen, die Außenstehenden, die-
jenigen, die klatschen würden.
Klatschen würden sie. Diesmal.
So oft hatten sie sich verweigert,
hatten nichts gesehen. Jetzt, das
wußte er, würden sie klatschen.
Und wie sie klatschen würden. Sie
war so anders als die bisherigen.
Und sie war anders als die alte. Des-
wegen brauchte seine Welt Gelb!
Er nahm mehr Gelb. Er tauchte ein.
Nahm noch einen kurzen Blick auf
die alte, die er zu verlassen gedach-
te und gab der neuen mehr Gelb.
Nochmals schaute er auf die schma-
le Straße, die seinen Block von dem
gegenüber trennte und machte sich
auf in die neue. In die neue, die alles
für ihn war, die sein Denken und
Fühlen erfüllte, die sein Ziel gewor-
den war, die besser werden konnte.
In der so viel von ihm abhing.
Er schwamm! Schwamm sich frei,
schwamm fort, schwamm voran.
Ohne Ziel! Mit Ziel! Er sah Dinge,
die andere niemals gesehen hatten.
Niemals sehen konnten. Er war
allein. Er schwamm frei von Körpern
um ihn, frei von dem Richten nach
der Mitte. Fand sie nur für sich und
schwamm doch nicht ziellos.
Er stieg bis knapp unter die Ober-
fläche und sah das Licht einer an-
deren Welt. Er wagte sich auch
hinab bis in die tiefste aller Tiefen.
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
YyYy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
YyYyYy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
YyYy Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
YyYy
Yy
Yy
Yy
Yy
1927 1
1927 2

Page 11
und vorformulierte, daß ich mir nicht
vostellen könne, daß dieser Geruch
aus meiner Wohnung käme, war sie
schon an mir vorbei in meine Küche
gehuscht. Als ich mich noch fragte
woher so ein altes Mütterchen diese
Flinkheit (und diese Frechheit) her-
nähme, hatte sie schon den Aschen-
becher entdeckt, der auf meinem
Fensterbrett in der Küche stand.
Sie musterte ihn eingehend und ich
setzte schon zu einer Rechtfertigung
und einer Erklärung an, daß mein
Zigarettenrauch wohl nicht bis in ihre
Wohnung vordringen könne; da kam
sie mir zuvor. Sie meinte – ganz
wider Erwarten – Zigaretten könnten
es kaum gewesen sein, sie selbst
rauche ja nicht, habe auch nie ge-
raucht. Ihr Mann zwar, der habe
geraucht, aber das sei zu Kriegszei-
ten gewesen, danach habe er nur
manchmal … an Festen; und wenn
er betrunken war. Aber das sei sehr
selten gewesen.
Wieder setzte ich an. Wieder kam
sie mir zuvor und sagte ihr Mann sei
schon lange tot. Und auch sonst
habe sie niemanden mehr.
Er wußte nicht mehr wie es gesche-
hen war. Hatte sie wohl gesehen,
die seinen und war ihnen gefolgt.
Getrieben von einer Neugier, einem
Interesse an dem, was er so gut
kannte und schon fast wieder ver-
gessen hatte. Er mußte sich wieder
eingliedern. Jetzt war er wieder hier.
Umgab und wurde umgeben. Er war
nahe. Schwamm und wurde getra-
gen. Sie waren nahe.
Es klingelte an meiner Tür. Das war
unerwartet. Überhaupt klingelte nur
sehr selten jemand. Wahrscheinlich
ein Hausierer. Ich entschied mich im
Schlafanzug zu öffnen und setzte
die dazu passende fragende und
verwirrte Miene auf.
Es war ein altes Mütterlein. Sie war
so aufgebracht, daß ich zunächst
nicht verstand, was sie von mir
wollte. Es ging um einen Gestank,
irgendeinen Gestank.
Soviel verstand ich. Und dieser Ge-
stank war … sehr stark und war
anscheinend in ihre Wohnung einge-
drungen und, ja … jetzt war sie auf
der Suche nach der Ursache.
Meine Wohnung direkt unter ihr war
natürlich sehr verdächtig und
während ich abzustreiten begann
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
1928 1
1928 2

Page 12
«Alles in Ordnung», antwortete er
zustimmend auf mein knappes «Und
Ihnen?» Auch wenn das fast jeden
zweiten Tag vorkam, kannten wir uns
eigentlich nicht. Wir grüßten uns
nur flüchtig. Die Unterhaltung brach
stets sehr schnell ab. Ein Miteinan-
der stellte sich nur im Bespielen
unserer gemeinsamen Wand ein.
So schwammen sie zusammen da-
hin. Alles war in Ordnung, alles war
stets in Ordnung gewesen.
Ein anderer murmelte etwas von
einem Ort, aber das verstand keiner.
Und es war auch nicht weiter wich-
tig. Wie alle anderen wurde er also
stumm und bewegte sich mit ihnen.
Schwamm mit ihnen in dem Ab-
stand, der auch ihm so vertraut war.
War dieser Abstand geringer oder
größer, wurde er unruhig. So war er
es gewohnt. Schon so lange er den-
ken konnte.
qeMijezHOc
qssssss
y
y
y
y
y
y
y
y
y y
y
y
y
y
y
y
y
y
y
y
y
y
y
y
y
y y
y
qkkkkkkkkkk
qwertzu
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
Yy
1929 1
1929 2

Page 13
EeRTeEZeEeRtEeZEErtEeZeerTeEZEERTeeZeErTeeZ
eerTEEZEEeRteeZeErteeZEeRTEEZEeRTEEZeErTeEZ
eerTEEZeEerteEZEerteeZeeRteEZeERTEeZEertEeZ
EErTeeZEeeRteeZEerTEEZeErTEeZEERTEeZeERteEZ
eErtEEZEeeRteEZEertEEZEErTEEZeerTEeZeErTEeZ
EERtEEZEEeRteeZeerteEZeeRTeeZEeRtEeZEErteEZ
EeRTeEZeeERTeeZEeRTEeZEErTEeZeertEeZeERTeeZ
EErTEeZEeeRTEeZeeRtEeZEErTEEZeErteEZEeRTEeZ
eErTeeZEEERTEeZeERtEEZeErTEEZEERTeeZeeRtEEZ
EerTEEZeEERTEEZeertEEZeErTEeZEerTeeZeeRtEEZ
eeRTeeZeeeRtEEZeertEeZEErtEeZEerteeZeeRteEZ
eertEEZeeerTEeZeerteeZeERTEeZeERTEeZEERTeEZ
EeRTeEZeeERtEeZEerTeeZEErteeZeertEeZeErTeEZ
eeRtEeZeeeRtEEZEerTEeZEeRteEZeERteeZEErTeEZ
EERTEEZeeErtEEZeERTeeZEeRteEZeErTeEZeeRteeZ
oPkRAaZlwöjdPlTÖlIdPaZlwiDQpzolkEpQZQaIRapH
ÖokFwQzloÖjdwQglaIdwwZwPidLPhaakFALTAWkFQaz
waIflAGQPÖiEwÖgLlUELözaöKDlPGwöKdQLzaAJFwLh
aPKEaLtQppJdaözÖoKFwAHöpIRWQzlÖkrPÖgAWKfLWG
WQßfPpglÖPKDLögLoJdALtwaJrQaTWöIRöWHPljDaAT
QAKFLQzöLpIEQoTooirpPZLAßDlaHWaßröLTQwUFlwH
ÖLßrwwHlLWJEQQHaÖßFlaHPokFPPGLaJrAÖGPpJrLÖZ
lÖIRlWhpopIfoÖzöoIröpglwIrPPtoÖßrQQTWöKdplG
WLßEwWzwLWßfaazÖPkFowgPAßDöPtlQiDöagWlkFöÖg
AwURlÖHwWpKrPAZQoUELPTQwIfWöHöpURpwhPWIdLÖT
wWiRPaZAÖaiEPwZPQIEQaHAAJroQTAQiDaPhLlidwpH
llUrlwzÖpAIfpPzLpKFÖWtaWßRaPzöAIFaPGpQJRALt
öwjdÖwzlaPIDoahölßrQLgPAidloHopkdwaGoliFAoZ
LlIdpWTplpIEÖlhaLiEoQZÖPkdÖphaöKRwaHAaJEQpt
öoUrWozpoLJEoWhQQiELatQwjDppGAÖJFölhawjFööh

Page 14
Schweigend gingen sie weiter. Alle
drei über das Gesagte nachden-
kend. Dann sagte der Älteste: «Ach
was. Das kann doch gar nicht sein.»
«Glaube ich auch nicht», stimmte der
Kleine zu und auch der Jüngste
fügte schnell ein «Ich … ich auch
nicht» hinzu. Mit nachdenklichem
Blick und mehr zu sich selbst mur-
melte er «Nein, das kann gar nicht
sein.» Der Älteste lachte wieder.
«Ach was!» Das duldete keine De-
Die Sonne brannte noch. Aber ihre
Taschen hatten sie voller Süßigkei-
ten, die sie sich gekauft hatten. Mehr
brauchten sie nicht und ein Ziel vor
Augen hatten sie auch.
Sie gingen weiter, erzählten sich
Witze und lachten; sprachen über
das, worüber man in diesem Alter
spricht – über Superhelden und
batte und so gingen sie wieder
schweigend nebeneinander her.
Vorbei an den Fenstern zwischen
den Bäumen, die dort gepflanzt wor-
den waren. Sie gingen weiter den
Gehweg entlang.
«Na, das hier.»
Mädchen und darüber, daß einem
die Welt gehört. Der Kleine stimmte
eifrig zu: «Stimmt, wir sind die
Könige der Welt.» Sie überquerten
die Straße. Und lachten. Sie gingen
weiter. Und warfen einen Blick in die
Wohnungen hinter dem nächsten
Baum und gingen weiter den Geh-
weg entlang.
DdfGddHddfGDdHdfgdDHdfGDDHDFGdDhDFGDdD
EerTeeZeEErteEZEErTeEZEerteeZEERTEEZeerTEEZ
EERTeeZEEErteEZeERtEEZEErTEeZeerTeeZeErteEZ
eERTeEZeeeRteeZeErTEeZeeRTEEZeErTEeZeeRTeEZ
EERTEEZEEeRtEeZEerTEeZEerteeZEERTeEZeERtEEZ
._;Cx-n_.Mv-_N_;V-Yn.Mv.:b.;CY:n_;v:_.
PAßDöPtoalUrLÖgapKfaAhowkföLhoPJdoöGöWUröWg
pQJEpWhQaÖJdpoGaoßfÖpZÖAifAphoajDlpTÖPUraPH
QQJroaZaQpIröwGpWUfpPHwpKFLötAlIrwpHpöIdPoh
PpjELpTawÖjFPaGoPkrlWGoöIrwÖhpÖJroPTWLJRPöT
AiMOHkkcgaMF
1929 A

Page 15
Hinter den Fenstern brannte jetzt
Licht. Sie hatten noch Süßes und ihr
Ziel hatten sie nicht vergessen. Sie
gingen weiter und erzählten sich von
ihren Heldentaten und beglück-
wünschten sich. Sie sprachen über
das, worüber man in diesem Alter
spricht – über Mädchen und da-
rüber, daß einem die Welt gehört.
«Wenn uns die Welt gehört, dann
müssen wir Könige der Welt sein!»
meinte der Kleine. Die anderen
stimmten ihm begeistert zu.
Die Laternen brannten schon. Sie
hatten Süßigkeiten und ein Ziel.
Sie gingen weiter, erzählten sich
Geschichten und schlugen sich auf
die Schulter. Sie sprachen über
das, worüber man in diesem Alter
spricht: über Sportwagen und
Mädchen und darüber, daß einem
die Welt gehört. Der Kleine stimmte
zu: «Ja, Könige der Welt sind wir.»
Lachend überquerten sie eine
Straße und gingen an den Fenstern
hinter den Bäumen vorbei.
ddfgDDHddfgDdHdFgDdHDFgDDhDFgDDHdfgDDD
eErtEeZEeERteEZEeRTeeZEeRTeeZeErteEZEeRTEEZ
eertEEZEeeRTeEZeErteeZEeRteeZEErtEEZEERTEEZ
eertEEZEeERTeEZEERteEZEERtEeZeERteeZeErteEZ
eErteEZeEeRTEeZeERtEeZeeRTeEZeerTeEZeerteeZ
eerteeZeeErTeeZeertEeZeeRteEZEERTeeZeErTEeZ
eerTeEZeEErtEeZeertEeZeerteEZEerTeEZeertEEZ
xYMV:_b-.;V_Xb.MC_.b:MVxXb.MvY:BYMV:_Y
LAßRÖwgLoöIRawzöPKraWTaöUrQPzpPUfPAHlöjRÖLz
AÖkraPglpLIdlPgaöifQAzaWirpoZAöjElÖGAPifAoG
QQIrQPZWÖlJfWlGpWkDLQZpPjRÖPzaWJraÖzöwjFQQH
WÖiFöwtpAPIFWagLlUFAotwöIrPözPLjrWAZaPßdQWz
woIfAwHpLökdWwtWpKFwQhPaiEwöTaaiFPwTlQKDQPt
WLJRaWTpWQUDaWHawUFoöZLQIFlLgAÖßEAWzawßDAQT
AkNfgadPaaae
AkNfgadPaaae
C d e B
1929 B
1929 C

Page 16
«Das kommt mir irgendwie bekannt
vor», meinte er nachdem sie eine
Straße überquert hatten.
«Was?» fragte der Älteste.
DDfgDDhdDFGDDhDfgDdhdFGdDhDFgDDHDfgdDD
EErTEeZEEeRTEeZEErteeZeeRTeEZEErTEEZeErTeeZ
eeRTEEZeeErteeZeErTEeZEERTeEZeerteeZeerteEZ
EERTEeZeeertEEZEERtEeZeertEeZeErtEEZeerTeeZ
eErtEEZEeeRteEZEErTEEZeeRTEeZEerTeeZeErtEEZ
eERTeEZEEerTeEZEErTeeZEErtEEZEertEeZEerteeZ
EeRteeZEeErteEZEeRteEZEeRTeEZEERTEeZEErtEEZ
EERTEeZEeERteEZEeRTeeZeertEEZeeRtEEZeeRtEeZ
EerTeeZeEErteEZEerTeeZEERTeEZEERTeEZEerteEZ
::Mv:Yb:-;vYxBxMV.-b:;VY.bYMv:.N:MV:X.
ÖÖiFÖLhwLAUrLÖhWökröltöokFPWHlöjdwAGÖwKdoLh
wpßrPpgPalJfpazlWIdLÖhQakRQoglaßrAwTÖöjrlQt
aaKEoÖHWllIEpatQWßrQagwajRöÖhöQirloHLAßDQWG
pPKdpLTpWlßDaQzwöJrAlTLPKfPWTLLKRoaHWojRwag
poIFoptLawJföazWaIFQoZoAJflptwaKdPPTWpkDÖwz
lPßföWgQPöJFaAgöoßrWphLLUrPPtlöUrÖÖZöpiDPLZ
ÖQUfoötpPWiRWLHpÖjdÖÖzlWiraÖhQwkEwpGWÖIdöoh
WWKFQAzÖWlKRwQGQöKRllzaAjRoWZöQJElwTQpßRaLz
PlUdLLHoowkFLWtÖaIflwgQAKdAÖhöAjFAwzQößDwlZ
afMKmDmMOEGo
wZ;-x_;;\W_w\:xx\x\\Yx\z\Y\XWz_.
bbbcbCDEGCE
pOKkPIhmKLq